Rederscheid - unsere Gemeinde
ein Dorf an der Grenze von Rheinland-Pfalz nach Nordrhein-Westfalen und vom Westerwald zum Siebengebirge. Die bis 1970 eigenständige Ortsgemeinde Rederscheid wurde am 01.11 desselben Jahres mit der Ortsgemeinde Windhagen zusammengelegt. Es ist verbürgt, dass bereits um das 6. Jahrhundert vor Christi Geburt die heute so genannten Rheinhöhen von keltischen Horden besiedelt waren. So sind am Asberg und Petersberg keltische Ringwälle gefunden worden. Diese frühen Bewohner streiften auf ihren Jagdzügen wegen der besseren Übersicht mit Vorliebe auf den Kammlagen umher. Auf die Existenz von Windhagen im 7. Jahrhundert nach Christi Geburt wird erstmals in einer Urkunde aus dem Jahr 1613 hingewiesen. Da Rederscheid ebenfalls auf einem rund 300 m hohen flachen Höhenrücken mit einer guten Aussicht nach Südwesten liegt, fand seine Besiedlung vermutlich parallel zu der von Windhagen statt.
Rederscheid beherbergt heute rund 500 Einwohner in annähernd 100 Haushalten. Es ist geprägt durch seine fast ausschließliche Bebauung mit Wohnhäusern auf relativ großen Grundstücken. Aber auch einige Gewerbebetriebe haben sich in Rederscheid niedergelassen. Vom Künstler bis zum großen Dorint Hotel leben und arbeiten die Rederscheider friedlich nebeneinander. Ein Golfplatz mit 18 Löchern umschließt das Dorf zu einem großen Teil von Südosten nach Südwesten. Der alte Dorfkern mit einigen gut erhaltenen und gepflegten Fachwerkhäusern erinnert an die frühere bäuerliche Dorfstruktur. Doch seit langer Zeit gibt es keinen bewirtschafteten Bauernhof mehr.
Rederscheid ist rundherum von Wald und Wiesen umgeben. Wer zum ersten Mal nach Rederscheid kommt, wird die unvergleichliche Zufahrt durch den Wald von Rottbitze nicht vergessen. Es bieten sich etliche Spazier- und Wanderwege zur Naherholung bis weit hinein in den Naturpark Westerwald und das Naturschutzgebiet Siebengebirge. Rederscheid ist ein Ort, in dem es sich ruhig und gut wohnen lässt.
